Wandern und Natur erleben im Land der tausend Berge

X-Wanderwege

RamsbeckUnterwegs auf X-Wegen

Es müssen nicht immer die neuen Themenwege sein, auf denen man durch das Sauerland wandert. Die alte und immer noch bewährte Wanderwegmarkierung des Sauerländer Gebirgsvereins (SGV) ist das X und es verbindet ein weit ausgedehntes Wanderwegenetz. Dazu gehört auch der X14, der auf 97 Kilometern die Ortschaften Wartstein – Bestwig – Bödefeld – Kahler Asten – Battenberg und Biedenkopf verbindet. In zwei Tagen sind wir von Bestwig über Ramsbeck bis Bödefeld und über´s große Bildchen nach Altastenberg gewandert.

Am ersten Tag ging es mit dem Zug von Winterberg nach Bestwig, um von dort mit der Wanderung zu starten. Die Regenschauer zwischendurch konnten uns die gute Laune nicht verderben. Mit dem ersten Ziel vor Augen – dem Sauerländer Besucherbergwerk in Ramsbeck – ging es schnellen Schritts durch das schöne Valmetal in Richtung Ramsbeck. Der Bergbau in Ramsbeck hat eine lange Geschichte und noch heute kann man mit einer Bahn unter Tage fahren und die Stollen besichtigen… so haben wir es dann auch gemacht. Und als wir nach einer einstündigen Führung durch das Bergwerk wieder “über” Tage kamen, waren die dunklen Regenwolken verschwunden und die Sonne lugte ab und zu hervor.

Bödefeld

Von Ramsbeck folgten wir dem X14 weiter nach Bödefeld. Auch hier ging es wieder durch das schöne Valmetal, das bei Sonnenschein viel heller und freundlicher wirkte. Nach einer Gesamtstrecke von ca. 17 Kilometern sollte Bödefeld unser erstes Etappen-Ziel sein. Hier bezogen wir Quartier und ließen den Tag in fröhlicher Runde ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es über den Bödefelder Kreuzweg hinaus aus dem Ort (Kreuzweg = Leidensweg… im wahrsten Sinne des Wortes) Der Weg führte ca. 2 Kilometer (gefühlte 5km) steil bergan bis zur Kreuzkapelle. Oben angekommen ging es nach kurzer Verschnaufpause und einem kräftigen Schluck aus der Wasserflasche weiter in Richtung “Nasse Wiese”.
Das Naturschutzgebiet “Nasse Wiese” ist ein ca. 8000 Jahre altes Hochmoor, 750m ü.NN, Lebensraum seltener Tiere und Pflanzen.

Hundegrab

Nach einigen Kilometern durch hohen Fichten- und Buchenwald erreichten wir das sogenannte “Hundegrab”. Hier ruht Isolde v.d. Hunau, Schweisshündin von Revierförster Dickel aus Rehsiepen. Isolde war Dickels treue Jagdbegleiterin in den Jahren 1928 bis 1936.

Vom Hundegrab ist es dann auch nicht mehr weit zum Großen Bildchen und dem Winterberger Höhendorf Altastenberg, wo unsere schöne Wanderung mit einem Einkehrschwung in der Schwedenhütte endete.

Fazit: Die Wegmarkierungen sind gut angebracht, so dass eine Wanderkarte nicht unbedingt nötig ist. Das Besucherbergwerk in Ramsbeck sollte man mal gesehen haben … echt empfehlenswert.
Die Etappe hätte man auch in einem Tag gehen können, doch die Einkehr mit Freunden erhöht den Spaßfaktor um ein Vielfaches ;-)

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